zürich

DER GUTE MENSCH
VON SEZUAN

BERTOLT BRECHT

Theatergruppe Akitiv - Der gute Mensch von Sezuan

Zu unserem 20 jährigen Jubiläum wagen wir uns an Bertolt Brechts Parabel „der Gute Mensch von Sezuan“. Drei Götter kommen auf die Welt, um einen guten Menschen zu suchen. Dabei kommen sie nach Sezuan, das für alle Orte steht, an denen Menschen von Menschen ausgebeutet werden, und werden fündig: Shen Te, die nicht nein sagen kann. Während es „allgemein heisst, dass uns nur noch die Götter helfen können“, lassen diese ihren guten Menschen allein zwischen gierigen Hilfsbedürftigen. Schnell am Rande des Ruins, kommt ihr ihr mysteriöser, aber geschäftstüchtiger, Vetter zur Hilfe.

Begleiten Sie Shen Te auf ihrer Suche nach einem glücklichen Leben, zwischen einem hoffnungslosen Geliebten und einem grosszügigen Freier, zwischen grenzenlosem, hilfsbereiten Geben und der rücksichtslosen Strenge des Vetters, mit dem sie allzu viel gemeinsam hat ...

Mit dem Stück öffnet Brecht das weite Spannungsfeld zwischen Moral und Egoismus, im dem wir uns auch alltäglich bewegen. Idealvorstellungen von gut und böse verschwimmen angesichts der gesellschaftlichen Realität und werden zum leeren Etikett. Wir bleiben zurück mit einem einfachen Menschen, sonst nichts.

Mit Musik von Paul Dessau

UNSERE ANDEREN PRODUKTIONEN

1999: John B. Priestley: Ein Inspektor kommt (Regie: Eugen Eberhard)
2001: Oscar Wilde: Bunbury - The Importance of Being Earnest (Regie: Kaja Karel Vrba)
2002: Dürrenmatt: Herkules und der Stall des Augias (Regie: Lukas Schmocker)
2003: Dürrenmatt: Romulus der Grosse (Regie: Schmuel Stokvis)
2004: Slawomir Mrozek: Liebe auf der Krim (Regie: Ivo Tarquini)
2005: Eugene Ionesco: Die kahle Sängerin (Regie: Tanja Nievergelt)
2006: Bernard Shaw: Man kann nie wissen (Regie: Samya Lind)
2007: Richard B. Sheridan: Die Lästerschule (Regie: Henning Avenhaus)
2008: Agatha Christie: ... da waren’s nur noch neun (Regie: Maurice Caviezel)
2009: Tom Stoppard: Arkadien (Regie: Tobias Grimbacher)
2010: Choderlos de Laclos: Gefährliche Liebschaften (Regie: Henning Avenhaus)
2010: Jan Weissenfels: Nach hause (Minidrama) (Regie: Tobias Grimbacher)
2011: Joseph Kesselring: Arsen und Spitzenhäubchen (Regie: Susanne Popp)
2012: Shakespeare: Der Sturm (Regie: Susanne Popp)
2013: Jean Anouilh: Antigone (Regie: Saskia Neuthe)
2014: Dario Fo: Bezahlt wird nicht (Regie: Sibylla Halter)
2015: Frank Wedekind: Frühlings Erwachen (Regie: Lea Oxley)
2016: Robert Thomas: Acht Frauen (Regie: Sandra Zellweger)
2017: Eric-Emmanuel Schmitt: Hotel zu den zwei Welten (Regie: Laura Leupi)
2018: Arthur Schnitzler: Reigen (Regie: Christoph Betulius)
2019: Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Sezuan (Regie: Christoph Betulius)